Schreihälse

Die Gefühle für das Herz

Die Disziplin für den Geist

Das Üben für den Körper Furyano Sartoris Gestern Nacht haben mich schreiende Menschen vor meinem Fenster geweckt. Ich hätte gerne gewusst, ob vielleicht Hilfe benötigt wurde, oder ob noch jemand eingreifen sollte. Während ich einzelne Worte aus dem Lärm fischte, und das Drama nachvollzog, kam mir folgender Gedanke: – Wenn einer schreit muss doch der andere still bleiben. Wenn beide gleichzeitig schreien, wird die Kommunikation nicht sehr produktiv sein. Es gibt nur Lärm und die Luft vibriert. Die nächste Frage, die mir um 2 Uhr morgens wichtig ist: Wie lange wollen wir einem schreienden Menschen zuhören? Philosophieren geht also auch mitten jn der Nacht. Was passiert bei dem Schreienden? Was passiert bei dem Empfangenden? Eine alte hinduistische Geschichte erklärt uns den Ablauf: Am Ufer des Ganges sitzt eine Familie mit Freunden und Bekannten in grosser Gesellschaft. Sie schreien, hüpfen, drohen, machen Stimmung. Ein Mönch läuft am Ufer entlang, blickt kurz in ihre Richtung und setzt seinen Weg fort um sich den anderen Mönchen anzuschliessen. Dort fragt er in die Runde: -Warum schreien die Leute wenn sie wütend sind?

  • Weil sie die Ruhe verlieren. Aber warum schreien sie, wenn sie nebeneinander sitzen?
  •  Keiner weiß Antwort, und der Mönch erzählt.

Wenn wir wütend sind, entfernen sich unsere Herzen von einander, obwohl wir uns gegenüber sitzen. Mit dem Schreien versuchen wir, diese Distanz zu überwinden.  Je wütender wir sind, umso grösser ist die Entfernung zwischen uns und umso lauter und hektischer müssen wir schreien. Zwei Verliebte flüstern, während zwei Wütende lauthals schreien. Der Mönsch erklärt weiter: Wenn ihr miteinander diskutiert versucht nicht auf Distanz zu gehen, bleibt da und vermeidet die Wörter die diese Distanz erhöhen können. Die Entfernung kann so gross werden, dass ihr euch nicht mehr wiederfindet” Meine schreienden Nachbarn haben sich wohl auch vor langer Zeit liebevolle Worte zugeflüstert. Doch der Mann scheint auch mit anderen geflüstert zu haben, was mir die plötzliche und ihm unerwartete Distanz zwischen seinen Koffern und seinen Wohnung erklärt.

La princesa y el monje

Quiero compartir hoy un cuento de mi infancia, con princesas y monjes, su sabiduría y la eterna cuestión de ser esclavos de nuestras emociones:

La princesita esta harta de sufrir las resacas de sus tristezas y llantos, de sus angustias y hasta de la felicidad que siempre viene acompañada de una decepción aun mayor.  “Esto tiene que cambiar ya” decide con la firmeza propia de una princesa. La sabiduría ya en su interior la lleva por el camino mas corto al sabio monje. En la mano lleva su anillo mas preciado para dárselo al monje.

-Querido monje, escríbeme por favor en este anillo algo que me consuele cuando este triste, que me de fuerza para aguantar dificultades y que me calme cuando mis alegrías me sobresaltan.

El monje acepta el anillo y con la calma propia de él, le graba lo deseado en su anillo

 se te pasará

Anillo Sartoris

Die Prinzessin und der Mönch

Bestimmte Bemerkungen meiner Mitmenschen haben mir heute diese kurze Geschichte in Erinnerung gebracht:

Die kleine Prinzessin hat genug davon, immer wieder in den großen Wellen ihrer Emotionen nass zu werden. Vorbei sein soll es mit Tränen und Traurigkeit. Sie trägt die Weisheit bereits in sich, und diese führt sie zu einem Mönch. Die Prinzessin gibt ihm ihren Lieblingsring, den sie immer trägt und sagt:

-Schreib mir bitte etwas auf diesen Ring, etwas was mich tröstet wenn ich traurig bin, etwas, um mir in schwierigen Situationen Kraft zu geben, und etwas, was mich zur Vernunft bringt, wenn ich überglücklich bin.

Der Mönch überlegt nicht lange, nimmt den Ring und schreibt:

“Es wird vergehen”
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Putzen, saubermachen, reinigen

Seit einigen Jahren reise ich regelmässig nach China in die Wudangberge. Diese Geschichte jedoch beginnt in Oberwesel, Deutschland.
An diesem wunderschönen Ort lernte ich Guan Sifu kennen. Bald darauf hatte ich begriffen, dass die Wudangberge und die dort lebenden Mönche mir viel über Taijiquan das Leben beibringen werden.
Guan Sifu und die Lehrer, die ich in Wudang kennenlernte, waren gleich bereit, ihr Wissen und Können zu teilen. Ihre Lehren sind direkt und schnell verständlich, dachte ich. Jahre später erinnere ich mich immer wieder an bestimmte Momente und Gespräche, und verstehe mehr und mehr. Es waren nicht nur einfache Instruktionen, sondern Lehren in mehreren Schichten. Langsam aber sicher filtern sich diese Lehren in mein Leben, in meine Gedanken und meine Welt.
Wenn die Meister merken, dass jemand ernsthaft lernen möchte, sind sie nicht sparsam mit ihren Erklärungen. Guan Yongxing, Zhong Xueyong und vor kurzem Yuan Xiugang, teilen mit viel Interesse und offenem Herz ihr tiefes Wissen und Können, ob nun im praktischen oder theoretischen Bereich. Was wir damit anfangen, liegt letzlich bei uns.
Folgendes Gespräch mit Guan Sifu fand vor ein paar Jahren statt und gehört zu meinen wertvollsten Erinnerungen. “Setz dich mir gegenüber an diesen schönen Gartentisch. Lass uns reden. ” sagte er zu mir, sein Blick ruhig und konzentriert auf mir ruhend. “Jetzt sind es nur wir zwei, du und ich. Ich gebe dir meine volle Aufmerksamkeit nichts anderes kann dazwischen kommen.” Leicht zu sagen, viele Gruppenmitglieder waren gleich dabei, setzten sich neugierig um uns, um zu erfahren, was der Sifu mir mitzuteilen hat. Diskretion und Abstand halten gelten nicht, wenn ein Wudangmeister etwas zu sagen hat. Guan Sifu liess sich davon nicht ablenken. Ich leider ja. Alles habe ich mitbekommen, jede einzelne Bewegung, wer wie gelächelt und sich an welchem Ohr gekratzt hat. Obwohl ich versuchte, ihm zuzuhören, war Teil meines Bewusstseins mehr damit beschäftigt, was die anderen wohl machen und ob dem Meister meine Antworten gefallen werden. Das Wichtigste war also vor mir, und ich habe es ganz konzentriert verpasst. Seit diesem Nachmittag hat sich so einiges verändert. Ich arbeite daran, in Ruhe darauf zu achten, was im Moment geschieht.
Von der Theorie zur Praxis ist es nur einen Besenstiel entfernt. Das wurde mir vor ein paar Tagen klar, während ich die Wohnung aufräumte. Jedesmal, wenn ich schlechtgelaunt bin weil ich für ein bestimmtes Problem keine Lösung finde, fange ich an zu putzen. Je schlechter meine Laune, desto härter arbeite ich. Staubsaugen im Wohnzimmer steht für kleinere Probleme, während die Terrasse in der heissen Sonne, unter einem klebrigen Film aus Saharasand Ozeanwind für etwas schwerwiegenderes steht. Alles andere tritt in den Hintergrund, das Telefon klingelt, ohne das ich es wahrnehme. Unbemerkt schleicht sich eine innere Ruhe ein. Ich bin mit meinem “Besen” im Hier und Jetzt. Sobald die Terrasse sauber ist, haben auch meine Gedanken eine Lösung gefunden. Das ist meine Meditation. Und auch noch sehr praktisch.
 Oberwesel Guan Yongxing SC Sartoris
Keisuke Matsumoto. “In Japan ist putzen nicht einfach nur körperliche Arbeit…Saubermachen bedeutet nicht bloss “Schmutz entfernen” sondern hat etwas  mit der “Reinigung des Geistes” zu tun. Hier ist es selbstverständlich, dass sich alle Grund-und Mittelschüler an der Reinigung der Schule beteiligen.” 

“Saubermachen bedeutet nicht zu putzen weil es schmutzig ist, sondern um den Geist zu reinigen”

Für Mönche reflektiert unsere Umgebung unsere Gedanken und wo Unordnung herrscht gibt es keine Ruhe.

Jetzt versuche ich, jeden Abend die Wohnung in Ordnung zu bringen, so wie ich mein Raum am darauffolgenden Morgen sehen möchte,  was in einen Haushalt mit mehreren Personen nicht so leicht ist. Das Ideale ist wenn alle mitmachen möchten. damit:
“Jeder Schatten, der meinen Geist betrüben könnte, verschwindet.”
Ein unzufriedener Lehrling fragt seinen Meister:
-Meister, warum verrätst du mir nicht die Bedeutung deines Unterrichts? Die Bedeutung deiner unzähligen kurzen Geschichten?
-Was würdest du sagen, antwortet der Sifu, wenn jemand dir eine reife Frucht schenkt und sie vorher kaut?
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Da wir schon dabei sind, Witze und Geschichten zu erzählen, hier eines aus unserem Buch, Die Wudang Chroniken.
Eines Tages sagt der Meister seinem Lehrling:-Vom heutigen Tage an wirst du diesen Hof täglich reinigen.
Der Schüler kehrt den Hof, entfernt alle Blätter und Äste bis jede Ecke vor Sauberkeit glänzt. Als der Meister eintrifft,fragt ihn der Schüler erwartungsvoll: -Habe ich die Arbeit gut gemacht?
Der Meister nickt und geht weiter. An den folgenden Tagen wiederholt sich die Szene. Der Lehrling arbeitet nach seinem besten Wissen und der Meister nickt ohne Worte. Eines Tages nach getaner Arbeit, öffnet der Schüler die Tür um den Müll rauszubringen. Eine Brise bringt die Blätter wieder in den Hof, wie das so oft im Leben ist, als der Meister erscheint. Der Schüler bereitet schon eine Entschuldigung vor, die vom Meister fröhlich unterbrochen wird:
-Genau richtig. Jetzt ist Leben hier!
Diese Geschichte ist auch eine reife Frucht die wir gerne ungekaut weiterschenken.

Limpieza en casa y corazón

Guan Yongxing Oberwesel
Llevo ya unos años viajando a Wudang, visitando los monjes taoístas, entrenando con ellos, observando y escuchando atentamente lo que dicen y cómo nos tratan. Sin embargo, los significados de sus enseñanzas se están desvelando poco a poco. Me refiero tanto a las instrucciones directas, “sube más, baja más…”, ya que mi cuerpo empieza a sentirse cómodo en las posturas correctas, como a las menos prácticas. En su momento, todo me parecía claro, pero quedaban muchas capas de significado por descubrir.
La verdad es que entre entender las palabras y dejar que su significado forme parte de tu vida son dos cosas muy distintas. Y eso que los monjes con quienes me he encontrado en mi camino no son de pocas palabras cuando ven que pueden ayudar. Guan Shifu, Zhong Shifu y concluyendo mi reciente experiencia con Yuan Shifu, están dispuestos a dar de todo corazón, alegres de poder compartir su sabiduría. Guardo un momento de estos, compartido con Guan Shifu,  como un valioso tesoro en mi baúl de los recuerdos. “Siéntate conmigo” me dijo a los ojos, con una mirada clara y centrada. No era una mirada fija, desconcertante, sino atenta en lo que estaba haciendo. “Ahora dedico mi tiempo a ti, solo te veo a ti, nada puede interponerse, ni pensamientos, ni acciones, ni otras personas.”
Los demás alumnos no nos quitaban ojo intentando escuchar algo de lo que íbamos a hablar. El ni se inmutó, pero yo si estaba muy consciente de las miradas. No podía centrarme con la misma atención a la conversación al sentirme tan observada. Desde entonces he mejorado, es demasiado valioso compartir momentos juntos como para dejarse distraer por lo que puedan hacer o pensar los demás. Un poco de egocentrismo es sano, y prestar atención a lo nuestro es cuando menos sencillo, un ejercicio constante en el que se debe mejorar.
Oberwesel Guan Yongxing SC Sartoris
Así es cómo voy procesando lo aprendido. Un día limpiando en mi casa me di cuenta de una cosa. Siempre que tengo algún problema rondándome la cabeza, me pongo de mal humor y en algún momento ataco la terraza con una escoba. Es tarea bastante dura, ya que mi terraza esta expuesta al sol, al viento, a la lluvia y a la famosa arena del Sahara. A todo eso se añade la humedad del océano, y tenemos esquinas pegajosas muy resistentes a la limpieza. Luego cambio la tierra de las plantas y cuando termino se me ha quitado el malhumor. Limpiar es trabajo, es una tarea que conozco bien y que hago conscientemente. La “escoba” me ancla aquí y ahora. La terraza se vuelve más ordenada igual que mis pensamientos. Es mi manera de meditar, y además convierte mi hogar en un espacio acogedor en el que se percibe la calma.

Keisuke Matsumoto.

“La jornada de un monje comienza con la limpieza. Se barre el interior del templo, el jardín, y se friega el suelo de la sala principal. No limpiamos porque esté sucio o desordenado sino para librar al espíritu de cualquier sombra que lo nuble”

“Si limpiamos y ordenamos nuestra casa nosotros mismos, nuestra mente se concentra en el presente, y en vivir el ‘aquí ahora’, una de las llaves de la felicidad y éxito en la vida y el trabajo”, 

Para el monje nuestro ambiente refleja nuestra mente y, donde existe desorden, no hay serenidad.

Ahora intento recoger y guardar las cosas cada noche, tal y como me gusta verlas, y por las mañanas como el monje bien dijo, para librar al espíritu de cualquier sombra que lo nuble.

 “Un alumno descontento, un día se queja a su maestro:

-Shifu, porque no me cuentas nunca el significado de tus enseñanzas? de tus maravillosos cuentos?

-Qué me dirías, contesta el maestro si alguien te ofrece una fruta madura, pero que la mastica antes de dártela?

 
 Y como ya estamos con chistes y cuentos adjunto un fragmento de nuestro libro S.C. Sartoris  Las Crónicas de Wudang
Una mañana el maestro le dice a su discípulo: -Tendrás que limpiar este patio cada mañana a partir de hoy.
El discípulo se pone a barrer, a sacar las hojas hasta que el patio brille. Cuando regresa su maestro le pregunta:-¿Lo hice bien?
El maestro asiente y sigue su camino. Cada día que sigue a este se repite la tarea y la pregunta. Pero el maestro permanece mudo. El discípulo se esfuerza más y más para dejar satisfecho al viejo.Un día justo cuando el discípulo abre la puerta para sacar una bolsa llena de hojas, entra el viento con fuerza y esparce unas hojas por el patio. En el mismo instante aparece el maestro; el joven le mira con los labios formando una disculpa cuando, el maestro con una amplia sonrisa en la cara le dice:
¡Así me gusta! Ahora hay vida aquí!
Este cuento también es ya una fruta madura y para entender su significado hay que masticarlo, pero eso sí! que mastique cada uno por si mismo.

emociones, alegría, tristeza, ira..

Sigo dándole vueltas a las palabras de Yuan Shifu, (Yuan Xiugang). Dos horas con él dan para reflexionar mucho en las próximas semanas. Un momento de esos que se quedan grabados en la mente fue, cuando el Shifu dibujó con suavidad una linea ondulada. Dijo que hay que cuidar las emociones, reconocerlos sin dejar que nos superen.

Un alumno le preguntó por la alegría. Tampoco!- le contestó con determinación el Shifu, completándolo con una anécdota sobre como la gente mayor no quiere fiestas sorpresa, no vaya a ser que les de un infarto de la alegría repentina. La linea ondulada, dijo el Shifu, es el secreto de una vida en armonía y equilibrio.

Despertó en mi el recuerdo de un cuento de mi infancia. Tiene sus raíces en el lugar de mi nacimiento y juventud, los montes de los Cárpatos en Transylvania. Erase una vez en una pequeña ciudad, que vivía un viejo judío, querido y respetado por los aldeanos, los pastores y los leñadores quienes a menudo le pedían consejo. Con su sabiduría y astucia, el viejo siempre estaba preparado para ayudarles. Los judíos tienen fama de conocer bien las reglas del mercado y el negocio y la compraventa pertenecen a su vida cotidiana. En otoño los aldeanos se fijaban cada día en lo lejano del camino, a la espera de poder distinguir por fin la silueta tan esperada del viejo, subiendo con pasos lentos, en la mano su paraguas, protegiéndole de la lluvia y del sol, sirviendo de apoyo en los tramos difíciles y muy útil para ahuyentar a los perros más traviesos. Los pastores, que solían ser los primeros en verle, se fijaban en su larga barba blanca, aliviados. Otro invierno superado, pronto llegaría el dinero para comprar las provisiones necesarias. El viejo no se lo iba a poner fácil, y todos se sabían el ritual de la compra. Primero había que sentarse de frente en una mesa, con una botella de vino o aguardiente entre los dos. Así empezaba el regateo. Pasaban horas y horas, entre enfados y gritos, sobrevalorando y menospreciando la mercancía, alzando la voz en un momento, riéndose en otro por un chiste, que es un elemento obligatorio en el proceso, hablando del tiempo y de las previsiones y algún que otro chisme. El tiempo pasaba entre ofertas y  contraofertas, cuando una botella se acababa se abría otra.

Un día al viejo le esperaba un joven que él no conocía. A su primera oferta descarada el joven se mostraba en acuerdo. “¿¿Cómo puede ser?? se enfadó el viejo, ¿¿como que está bien?? El joven, creyéndose tan sabio, le dijo”Confío en su sabiduría, usted conoce el mercado mucho mejor que yo.”

Muy bien, pensó el viejo, este joven alaba mi sabiduría, y se merece una buena lección.

Sabes por que hay que regatear? le preguntó. “El regateo es trabajo, y cuando llegamos al acuerdo final, cerramos el negocio y nos quedamos contentos. Si yo acepto el OK tuyo ya a la hora de salir por la puerta te sentirás engañado. Si regateamos, ambos sacamos todo lo que podemos, aprovechándonos también de nuestras emociones, nos reímos, nos enfadamos, nos entra miedo de perder el negocio y en el próximo momento nos sentimos ganadores, somos irónicos, despectivos, alabamos el producto y lo menospreciamos,.. si los dos trabajamos bien terminaremos con la sensación de haber ganado. Si uno de los dos se siente perdedor, el futuro nos va a traer conflictos sin duda.”

El regateo sigue siendo una costumbre importante en muchos países y ámbitos. En un mercadillo en China quería comprarme un sencillo sombrero. Costaba muy poco, pero el vendedor me animaba a regatear, según sus costumbres. Me sentía incapaz, bloqueada, avergonzada e incómoda. Estaba entre no entender porqué me costaba tanto seguirle el juego y molesta porque me había metido en una situación incómoda para mi. Que fácil hubiera sido seguir sus costumbres. La próxima lo iba a hacer mejor!

Crónicas de Wudang Mercado

Aquella experiencia fue mala en su momento, y tardé en hacer las paces conmigo misma. El regateo al contrario cambia de bien a mal y de mal a bien con rapidez, dejando espacio para las emociones necesarias, para que puedan impulsar el flujo del negocio, y cambiándolas a tiempo por otra emoción, antes de que se apoderen de la situación. La rabia a la alegría, como el YinYang, así no nos hacemos daño. Lo importante es vivir las emociones pero no agarrarse a ellas, dejar que se formen y dejar que vayan. La famosa línea ondulada del Shifu Yuan, un poco de todo, no reprimir las emociones ni dejar que nos ganen.

Emotionen: Freude, Ärger, Angst……unser Alltag

Shifu Yuan Xiugang hat uns am Samstag zwischen den praktischen Übungen viele gute Ratschläge gegeben. Seitdem denke ich über sie nach und so langsam kommen die ersten Gedanken: Yuan Shifu zeichnet mit seinen Arm eine weiche wellige Linie; “die Gefühle im Rahmen halten.” Das bedeutet nicht sie zu bekämpfen! Nein! Nur sollen sie nicht die Oberhand gewinnen. Ein Gruppenmitglied fragt überrascht: Die Freude auch nicht? Die Antwort klar und deutlich. Nein, die Freude auch nicht. Sie kann sogar zum Herzinfarkt führen. Diese sanfte Kurvenlinie ist das Geheimnis eines angenehmen, ausgewogenen Lebens. Mir ist dazu eine Geschichte in Erinnerung gekommen. Ein alter jüdischer Herr, mit langem weißen Bart und einem Regenschirm, den er immer bei sich trug, als Gehhilfe und auch um die Hunde abzuwehren. Die Juden sind als gute Kaufmänner bekannt, das Kaufen und Verkaufen, die Regeln des Marktes gehören zu ihrem Alltag. Der alte Mann hat sein ganzes Leben in einem Städtchen nahe der Berge verbracht und kannte die Nöte und Sorgen der Bauern und Bergler, Schäfer und Holzfäller die ihr Leben auf den Almen verbrachten. Er wurde hochgeschätzt und respektiert. Jedes Jahr im Spätherbst suchte er in den Bergen verstreute Häuser auf, um ihr Erntegut aufzukaufen. Sein Kommen wurde sehnsüchtig erwartet, bedeutete Geld, und das Überleben des folgenden Winters. Er war klug, schlau und hilfsbereit, und was jedes Mal zum Geschäft gehörte, war das Feilschen! Ohne Feilschen kein Geschäft!  So ein Besuch zog sich bis spät in den Nachmittag, am Tisch mit einer Flasche Wein oder Schnaps und zwei Gläsern. Stundenlang wurde die Ware hoch gelobt, niedergemacht, immer wieder einen Preis genannt, darauf Hohn und ärgerliche Schläge auf den Tisch. Hier und da ein Scherz, der erzählt werden muss, ausführliche Besprechung des Wetters, der Aussichten und Erwartungen für das neue Jahr. Beim Leeren und Füllen der Gläser, Schreien und Lachen, Hohn und Spott wurden sie müde und einigten sich auf einen Preis. Eines Tages traf es sich, dass der alte Jude einem Jüngling gegenüber saß, der nach dem ersten Angebot gleich zustimmte. Huuh! regte sich der alte Mann auf: Was soll das heißen, “In Ordnung!?” Wo bleibt das Feilschen? Das ist nicht notwendig, sagt der Junge, ich vertraue. Das sagst du jetzt, bis ich die Tür rausgegangen bin, antwortete traurig der Alte, jetzt setz dich mal schön mir gegenüber hin und ich erzähle dir etwas: Warum Feilschen wichtig ist? Weil es Arbeit ist. Wenn wir fertig sind, haben wir das Gefühl, hart dafür gearbeitet zu haben. Während wir feilschen, ärgern wir uns, lachen und schreien, regen wir uns auf, kriegen wir Angst, greifen wir aggressiv an, spotten und loben, aber das alles nur kurz immer in ständiger Abwechslung. Wenn wir beide gut arbeiten, sind wir nach dem Handschlag zufrieden, denken sogar beide, gewonnen zu haben. Umgekehrt aber bleiben wir unzufrieden und Unzufriedenheit löst die schlimmsten Probleme aus. Crónicas de Wudang Mercado Als ich zum ersten Mal in China war und von mir erwarten wurde, wegen eines Strohhutes zu feilschen, musste ich feststellen: ich kann nicht! Alle möglichen Gefühle kamen in mir auf: Scham, Angst, ein Gegenangebot zu machen, Ärger auf mich selbst, auf meine Feigheit, ich wurde wütend, wieso ich denn in diese Situation gekommen bin…und wie einfach es gewesen wäre, die Regeln des Marktes zu beachten. Alles was in mir passiert ist, war negativ. Beim Feilschen geht es aber wie  Yin und Yang von Gutem zu Schlechtem, Zorn zu Freude, Überraschung in Zufriedenheit. So richten wir uns und bei anderen keinen Schaden an. detalle crónicas de wudang